Sybille Coehler, Erzieherin

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Im Jahre 2006 startete ich meine Ausbildung zur Kinderpflegerin. In der Zeit, als ich noch auf der Hauptschule war, hatte ich verschiedene Praktika absolviert. Darunter auch ein zweiwöchiges Praktikum in einem Kindergarten in Aschaffenburg. Damals war ich ungefähr 16 Jahre alt. In diesem Alter konnte ich mir noch nicht vorstellen, welche beruflichen Ziele eine Person, die diesen Weg als Kinderpflegerin einschlägt, gehen kann.

Schon bevor ich die neunte Klasse an der Hauptschule absolviert hatte, entschloss ich mich, mich an der Berufsfachschule für Kinderpflege in Leider zu bewerben und wurde kurze Zeit später angenommen. Nun begann im September 2006 meine zwei Jährige Ausbildung.

In diesen zwei Jahren, habe ich so einiges erlebt und neues gelernt. Unter anderem hatte ich die Fächer, Psychologie/Pädagogik, Musik und vieles mehr. Nicht nur die Psychologie des Kindes war interessant und wichtig, sondern auch die Musik und die Kreativität; denn es ist nicht nur wichtig das Kind in seiner Psyche zu verstehen, sondern auch, dass das Kind spielerisch gefördert und gefordert wird.

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Lisa da Silva Joao, Master of Education (M.Ed)

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Mein Sprungbrett Sozialpflege

Mein Traum war es immer die Ausbildung zur Pflegefachfrau zu machen. Aber als Schülerin mit Migrationshintergrund hatte ich schon in der Grundschule viele Schwierigkeiten.

Ich habe die Mittelschule besucht und 2009 meinen Quali erfolgreich bestanden.

Ausbildung zur Sozialbetreuerin: Im Jahr 2009 habe ich mich für die Ausbildung zur Sozialbetreuerin am Staatlichen Beruflichen Schulzentrum in Aschaffenburg entschieden. Mithilfe engagierter Lehrkräfte und eigenem Fleiß habe ich nach zwei Jahren meine Ausbildung zur Sozialbetreuerin erfolgreich abgeschlossen. Besonders motivierend und lernförderlich waren die vielen pflegetheoretischen und pflegepraktischen Unterrichte.

Außerdem habe ich noch die Chance genutzt, meine mittlere Reife nachzuholen.

Ausbildung zur Pflegefachfrau: Nach der Ausbildung zur Sozialbetreuerin war ich bestens für die Ausbildung zur Pflegefachfrau vorbereitet. Ich hatte nicht nur Vorwissen, sondern durch das Praktikum bereits Erfahrungen in der Praxis.

Fachabitur: Nach der Ausbildung zur Pflegefachfrau habe ich mich entschieden das Fachabitur nachzuholen. Hier war es von Vorteil, dass es den Fachbereich „Gesundheit“ gibt. So konnte ich mein vorhandenes Wissen nutzen und ausbauen.

Studium: Mit Abitur in der Tasche standen mir jetzt viele Türen offen. Es gibt in ganz Deutschland viele Studiengänge im Pflege- und Gesundheitsbereich.

Ich habe mich für das Berufsschul-Lehramt entschieden und habe 2016-2021 in München studiert.

Jetzt stehe ich selbst als Lehrerin vor Schülern, die gerade die Ausbildung in der Sozialpflege machen und kann aus eigener Erfahrung sagen:

Nutze diese Chance!

Mit dieser abwechslungsreichen und wichtigen Ausbildung im Pflegebereich, bist du garantiert auf der Überholspur.

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Julia Klüber, Fachlehrerin

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Der Einstieg zum Aufstieg – So lässt sich meine Schulzeit an unserer Schule am besten beschreiben.

Im Jahr 2010 startete ich meine Ausbildung zur Hauswirtschafterin, ohne mich wirklich mit dem Beruf beschäftigt zu haben. Wieso? Weil ich als 15-jähriges Mädchen noch kein ernsthaftes Berufsziel hatte und ich meine versteckten Talente gar nicht kannte. Bis jetzt hatte mir niemand die Chance gegeben, diese zu entdecken. Das änderte sich schlagartig mit Beginn meiner Ausbildung. In diesen 3 Jahren der Ausbildung lernte ich die wichtigsten Dinge im Leben – selbstständig, neugierig und lernbegierig zu werden.

Kochen, Nähen, Werken und viele weitere spannende Schulfächer erweckten mein verlorengegangenes Interesse am Lernen. Endlich konnte ich meine Fähigkeiten und Fertigkeiten unter Beweis stellen, von denen ich noch heute profitiere.

Hier einige Eckdaten meiner Ausbildung:

  • 2010 -2013: Ausbildung zur Hauswirtschafterin an unserer Schule
  • 2013 – 2016: Weiterbildung als Betriebswirtin für Ernährungs- und Versorgungsmanagement an der Fachakademie in Würzburg.
  • 2016-2017: befristete Anstellung, um den Lehrberuf näher kennenzulernen.
  • 2017-2018: Ausbildung zur Fachlehrerin in Ansbach
  • Seit September 2018: ausgebildete Fachlehrerin.

Die Ausbildung zur Hauswirtschafterin ebnete meinen Weg zum Schuldienst. Heute darf ich meinen absoluten Traumberuf ausüben, an einer Schule, an der ich mich nicht nur als Schülerin unheimlich wohl gefühlt habe. Auch als Lehrerin denke ich noch gerne an meine Schulzeit zurück.

Solltest auch DU noch auf der Suche nach einer spannenden und kreativen Ausbildung sein, die vielseitiges Potential zur Weiterbildung mitbringt, bist du an unserer Schule genau richtig!

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Genie Klein, Sozialbetreuerin und Pflegefachhelferin

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Ich bin angekommen

Ich werde ab September die Ausbildung zur Pflegefachfrau anfangen. Die Worte meiner Klassenleiterin, dass wir uns nicht nur auf der einen Ausbildung ausruhen sollen, haben mich dazu motiviert. Ich bin sehr zuversichtlich, dass ich das alles sehr gut meistern werde, da ich einfach das Gefühl habe, auf meiner Arbeit angekommen zu sein. Es ist das, was ich machen möchte, da ich einen wichtigen und so auch sinnvollen Beitrag leiste. Das ist definitiv der richtige Weg für mich. Ich bin im Gegensatz zu früher weiterhin nie krank, eigentlich jeden Tag motiviert und gehe mit Spaß an die Arbeit. Ich würde behaupten, dass ich mich im Vergleich zu damals sehr ins Positive geändert habe und ich möchte mich nochmals bei meiner Klassenleiterin bedanken, dass sie mir des Öfteren „in den Po getreten“ hat. Das habe ich damals wirklich gebraucht.

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