Kinderprojekt Beschreibung:

 

Versorgung:

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Das Versorgungsteam bestand aus der Klasse FE12 und den Lehrerinnen Frau Brehm, Frau Görl und Frau Zillmer
Es sorgte für das Wohlbefinden der Erzieher/innen, indem es sogenanntes Finger Food zubereitete, wie zum Beispiel türkisches Börek oder Quiche aus Frankreich. Die Gäste konnten es sich im liebevoll dekorierten Cafe „Medienraum“ gemütlich machen.

Die Auswahl und die Umsetzung des Essensangebots entwickelten die Schüler/innen selbstständig mit Hilfe der Worksop-Leiterinnen in Form eines Projekts. Bei den Speisen wurde darauf geachtet, dass sie zum einen international sind, zum zweiten aber auch mit regionalen, saisonalen und günstigen Zutaten zubereitet werden.

Die Dekoration für das Cafe „Medienraum“ hatte die Klasse FE12 in den Fächern RTP und HUG vorbereitet. Dabei wurden zum Beispiel Weidenkörbe geflochten, die mit bunten Papierfiguren verziert wurden.

Musizieren:

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Die Lehrer/-innen Frau Wassermann, Frau Schlüter, Herr Dietrich und Herr Koch vertreten den Workshop „Musizieren“, in dem die Kindern in vier unterschiedlichen Räumen durch aktives Singen und Musizieren eine Reise um die Welt machen.
In zwei Räumen werden Tänze und Lieder aus der Türkei und Neuseeland einstudiert.
Im dritten Raum erleben die Kinder eine musikalische Fahrt in „Paule Puhmanns Paddelboot“.
Außerdem wird eine Klanggeschichte über Tiere in Afrika angeboten, bei der die Kinder an der passenden Stelle ein Instrument spielen dürfen.
Die Schüler/-innen haben sich die Lieder und Tänze selbst ausgesucht und jeden Workshop-Raum zum Thema passend dekoriert.


 

Forschen:

 

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In dem Workshop „Forschen“, der von den Lehrer/-innen Frau Krug, Frau Fischer, Frau Rothe, Frau Bayer, Frau Wallner und Herrn Kunkel betreut wurde, erforschten die Kinder alltägliche Aufgaben aus Afrika.
Die Kinder konnten ausprobieren, wie man am besten Getreide mahlt, schwere Gegenstände trägt oder Musikinstrumente mit Alltagsgegenständen nachbaut. Zum Beispiel wird das Güiro aus einfachen Putzmittelflaschen hergestellt.

 

 

 

 

Basteln:

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Im Workshop „Basteln“ werden Masken gebastelt und bemalt und kleine Korkmännchen gebaut. Außerdem dürfen die Kinder aus kleinen Tontöpfchen Trommeln und aus Klopapierrollen Rasseln herstellen.
Die Kinder erkennen durch die selbst gestalteten Masken, dass alle Menschen auf eine gewisse Weise gleich sind, aber auf ihre persönliche Weise individuell. So unterschiedlich die Kinder dieser Welt sind, so verschieden sind auch die Korkmännchen, die gebastelt werden können.


 

 

„Weltenkind“ Theater

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Zum Abschluss jedes Projekttages führten die 24 Schüler/-innen des Wahlfachs „Darstellendes Spiel“ das interaktive Theaterstück „Weltenkind“ für die Kinder auf.

Das Stück wurde von den Wahlfach-Leiterinnen Frau Peeters und Frau Schillig sowie von den Schüler/-innen selbst entwickelt, geschrieben und einstudiert.
Dazu hat sich die Wahlfach-Gruppe seit Oktober jede zweite Woche samstags, von 9:00 – 15:00 getroffen.
Das Bühnenbild wurde am dritten Samstag selbst hergestellt und aufgebaut.

Zum Inhalt

Weltenkind landet in einer ihr fremden Umgebung und Kultur. Sie lernt andere Kinder kennen, die zuerst neugierig auf sie zugehen. Doch da das Weltenkind so fremdartig aussieht und unverständlich spricht, wird es von den fünf Freunden abgelehnt. Sie versuchen sogar, es zu verjagen. Dabei vergessen diese Kinder, dass sie selbst erst in dieses friedliche Land gekommen sind und mit ihrer Andersartigkeit Aufmerksamkeit auslösten.

Erst als die Kinder bereit sind, das Fremde anzunehmen und zu akzeptieren und ihre Zuneigung durch Verständnis zeigen, können die Freunde das Weltenkind „mit anderen Augen“ sehen und verstehen. Sprache spielt nicht mehr die Hauptrolle, sondern das Miteinander, als es darum geht, die Eltern von Weltenkind zu suchen.

Alles verbindet sich, da die Eltern und Kinder sich finden.


Backen:_DSC0020

Im Workshop „Backen“, der von den Lehrer/-innen Frau Wenzel, Frau Mielke, Frau Koch, Frau Dorn und Herrn Trageser betreut wurde, durften die Kinder Cake-Pops und Smoothies zubereiten und danach auch gerne verzehren. Die Cake-Pops wurden von den Kindern selbst mit Lebensmittelfarben und verschiedenen Streuseln verziert.
Für die Smoothies wurden Früchte aus der ganzen Welt verwendet.

 


 

 

Sport:DSC_0031

Der Workshop Sport wurde von Frau Roth-Mößer, Frau Trabert, Frau Fritz und Frau Sänger angeleitet. Hier betreuten die Schüler/innen die Kinder bei verschiedenen Bewegungsangeboten.
An den Stationen wurden Übungen zur Körperwahrnehmung durchgeführt, die zum Teil mit Musik und einer Geschichte über Afrika untermalt wurden.

Die Schüler/innen hatten sich an den Vorbereitungstagen alle Stationen und die verwendete Geschichte selbst ausgedacht. Dabei hatten sie besonders darauf geachtet, dass durch die Bewegungsangebote alle Sinne und die Freude an Bewegung gefördert werden.


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Spielen:

Die Lehrer/-innen Frau Faust, Frau Köhler, Frau Emmerich und Herr Schneiderbanger betreuten den Workshop „Spielen“, in dem verschiedene Spiele aus anderen Ländern angeboten wurden.

Das Spiel „Bohnen zielen“ kommt zum Beispiel aus Brasilien. Die Kinder werfen aus einer vorgegebenen Entfernung Bohnen in eine Schüssel.

Außerdem wurde das Spiel „Kopfarbeit“ aus Afrika angeboten, bei dem die Kinder befüllte Dosen auf dem Kopf zum Ziel balancieren müssen.

Das Spiel „Tierlaute“ kommt aus Russland. Die Kinder werden in Gruppen eingeteilt und bekommen ein Tier zugelost. Einem Kind aus jeder Gruppe werden die Augen verbunden, während sich die anderen Gruppenmitglieder im Raum verteilen und die Geräusche des zugewiesenen Tieres nachahmen. Das Kind mit den verbundenen Augen muss die Gruppenmitglieder mit Hilfe dieser Geräusche suchen. Gewonnen hat die Gruppe, welche zuerst alle Gruppenmitglieder gefunden hat.

Die Schüler/-innen hatten bei der Vorbereitung darauf geachtet, dass die Spiele mit denselben Materialien gestaltet werden, die auch in den Herkunftsländern verwendet werden. Außerdem hatten sie besonders darauf geachtet, die Spielerklärungen so einfach und verständlich wie möglich zu formulieren.

 


 

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Tanzen:

Bei dem Workshop „Tanzen“ bereiteten die Schüler zwei Tänze vor: Den orientalischen Tanz „Will die Karawane reisen“ und einen Afrikanischen Tanz, der „Jambo bwana“ heißt und so viel bedeutet wie „Grüß Gott mein Herr“. Zur Einleitung dieses Tanzes erzählten die Schüler/-innen eine selbst ausgedachte Geschichte über Tiere in Afrika.
Die Schüler haben sich die Choreographie selbst ausgedacht und einstudiert. Dabei haben sie besonders darauf geachtet, dass auch Kinder mit verschiedenen Behinderungsarten mittanzen können.
Die Tanzräume hatten die Schüler/-innen an den Vorbereitungstagen mit selbst mitgebrachten Materialien dem Thema entrsprechend dekoriert.

 

 

 


 

Doku:DSC_0255

Bei ca. 1700 Kindern, die unsere Schule vom 15. bis 19.02.2016 besuchen, und 22 Workshops muss für eine gute Berichterstattung gesorgt werden.
Diese Aufgabe übernahmen die Schüler/-innen der Dokumentationsgruppe, die mit Foto, Video und in Texten festhielten, was für ein Spektakel die Projektwoche mit sich bringt.
Die Ergebnisse dieser Arbeit können auf der Schul-Homepage, im Jahresbericht der Schule, in der Workshop-Broschüre für die Mitarbeiter/-innen der Kindergärten und in einem Projekt-Film bewundert werden.